OBSTHOF UND FERIENHÄUSER
vines
Gard og hytter
die neueste Etappe einer langen Reise


vines gård
Vines Gård gehört Janneke Johansen und Eviann Amengual und wird von uns selbst geführt. Wir stammen alle ursprünglich aus Bergen und haben den Hof im Frühjahr 2018 gekauft.
Unser Ziel ist es, unseren Gästen einen einladenden und erholsamen Ort zu bieten. Außerdem möchten wir auf unserem überwiegend ökologisch bewirtschafteten Hof so autark wie möglich sein. Wir legen Wert auf Qualität, Effizienz und eine geringe Umweltbelastung.
Auf dem Hof gibt es fünf Hütten: vier große Familienhütten und eine kleinere Hütte.
Wir haben etwa 1100 ökologisch angebaute Pflaumenbäume und rund 700 Kirschbäume.
Wir bauen außerdem unser eigenes Gemüse an und halten etwa 40 Hühner und 20 Enten, die Schädlinge und Unkraut in Schach halten und uns Eier und Geflügel liefern.
ein bisschen Geschichte …
Diese Gegend in Hardanger bietet den Menschen seit Langem einen sicheren Lebensraum – dank des fruchtbaren Bodens, den die Gletscher bei der Entstehung der Fjorde hinterlassen haben. Im nahen Herand findet man Reste einer uralten Siedlung, „Sævarhelleren“, die bis 7000 v. Chr. zurückreicht.
Bei Ausgrabungen in der Gegend wurden Münzen aus der Römerzeit gefunden, und es ist bekannt, dass die Wikinger Orte wie unseren kleinen Strand bevorzugten, um ihre Schiffe zu Wasser zu lassen.
Man kann sich vorstellen, dass in Vines gelebt und Landwirtschaft betrieben wurde, seit es Menschen in Hardanger gibt.
Der Hof selbst hat eine lange Geschichte und lässt sich bis 1621 zurückverfolgen. Damals bildete er zusammen mit dem Nachbarhof Kambestad eine Einheit. Im 19. Jahrhundert wurden die Höfe geteilt, als zwei Brüder zu gleichen Teilen erbten.
Das Bauernhaus war vermutlich ein traditionelles „Rauchstubenhaus“ mit einem großen Gemeinschaftsraum und einer offenen Feuerstelle in der Mitte. Es brannte 1895 ab – der Überlieferung nach, weil ein kleines Kind mit Feuer spielte, das außer Kontrolle geriet. Es wurde wieder aufgebaut und steht heute fast so da wie damals. In diesem Haus lebten mehrere Generationen von Bauern sowie Mägde und Knechte.
Neben dem Bauernhaus gab es ein kleineres Backhaus, das noch heute auf dem Grundstück steht. Dort wurde Brot gebacken und Fisch und Fleisch gelagert und geräuchert.
Die ursprüngliche Scheune glich fast genau der auf dem Nachbarhof, war aber verfallen, als sie in den 1980er-Jahren durch ein „modernes“ Lagerhaus ersetzt wurde.
Heute stehen zwei Häuser auf dem Grundstück: das ursprüngliche Bauernhaus und ein neueres Haus, das sogenannte „Kårbolig“ – traditionell das Altenteil, in das die ältere Generation zieht, wenn die jüngere den Hof übernimmt.

